Unterricht

Geistes­wissenschaften

Fachkollegium

Veronika Frauendienst, Fachschaftsleitung
Daniel Thomann
Claudia Lachenmayer

Informationen zum Fach

Der Ethikunterricht orientiert sich in seiner Zielsetzung an den sittlichen Grundsätzen, wie sie in der Verfassung des Freistaats Bayern und im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind. Für Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, ist der Ethikunterricht Pflichtfach.

Der Ethikunterricht vermittelt in seinem Bildungsauftrag Möglichkeiten für die Ausbildung moralischer Haltungen, die den Einzelnen dazu führen, in seiner Sinnsuche nach einem geglückten Leben sich nicht nur Werte und Normen für die eigene Lebensgestaltung anzueignen, sondern diese bewusst in die Gemeinschaft einzubringen, damit über einen Perspektivenwechsel junge Menschen zu Toleranz gegenüber anderen Haltungen geführt werden, aber auch eigene Auffassungen vertreten, die sie auch verantworten können.

In diesem Zusammenhang ist der Hinweis auf die sprachliche Darstellung von ganz entscheidender Bedeutung, denn das Fach Ethik hat wie die katholische und evangelische Religionslehre die Aufgabe, Menschen zu einer sittlichen Haltung zu erziehen, die auf Achtung der Menschenwürde ausgerichtet ist, was den Respekt und auch die Anerkennung anderer Personen betrifft. Damit sind auch kognitive Prozesse gemeint, denn über den rationalen  Vorgang sollen die Schüler befähigt werden, die eigene Position sprachlich wie schriftlich so darzustellen, dass sie einer kritischen Überprüfung standhält. Ziel ist es, den Heranwachsenden zu einem selbstbestimmten, eigenverantwortlichen Leben zu führen, das ihn trotz seiner sozialen Eingebundenheit  zu Sinnerfüllung durch überlegtes Handeln befähigt.

Da der Ethikunterricht alle Lebensprozesse betrifft, werden die  Schüler mit Aussagen der Anthropologie, der Psychologie, der Philosophie, der Biologie und anderer wissenschaftlicher Disziplinen konfrontiert und erweitern damit ihren Horizont. Das Wahrnehmen, das Entscheiden und das Handeln stellen die drei entscheidenden Phasen ethischer Grundsituationen dar und werden kontinuierlich erweitert.

Ethikunterricht ist in allen Jahrgangsstufen zweistündig, es gibt bis zur 10. Klasse keine Schulaufgaben, sondern nur angesagte kleine schriftliche Leistungsnachweise (Tests) und mündliche Leistungserhebungen.
In der Q-Stufe wird eine Schulaufgabe pro Halbjahr geschrieben.

Liebe Schülerinnen und Schüler,

 

ein sehr, sehr seltsames Schuljahr geht zu Ende!

Wenn uns jemand zu Schuljahresbeginn gesagt hätte, wir könnten heuer aufgrund eines schrecklichen Virus keinen Abschlussgottesdienst feiern, wir hätten ihn oder sie für verrückt erklärt.

So vieles, was selbstverständlich ist, ist in den letzten Monaten in Rekordgeschwindigkeit in Frage gestellt worden. Vieles von dem, was unserem Alltag Form und Struktur gegeben hat, ist weggefallen.

Trotzdem ist es schön, dass sich ganz langsam einige Dinge wieder ein bisschen vertrauter anfühlen. Jetzt haben wir ein paar Wochen halbnormalen Alltag hinter uns:

In der Schule treffen wir, zwar mit Maske, wieder unsere Freunde – so wird sogar der Schulalltag zu etwas besonderem.

Unser Gehen und Kommen werden wieder normaler. Und ganz normal ist auch wieder, dass wir uns auf die Sommerferien freuen:

Auch wenn die Unsicherheit bleibt, wo und wie wir diesen Sommer verbringen können, weil wir nicht wissen können, wie es mit der Welt weitergeht. Aber egal, wie es weitergeht, es geht doch vorwärts!

Und da eben vieles gerade anders ist, feiern wir heute keinen gemeinsamen Abschlussgottesdienst, sondern schicken euch auf diesem „Kanal“ ein paar gute Gedanken zum Schuljahresende …

 

»Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind« –

 

… das war in letzter Zeit nicht immer möglich. Corona hat uns alle geprägt. Wir durften plötzlich nicht mehr unsere Freunde sehen, unsere Großeltern besuchen, keine Geburtstage mehr feiern, nicht mehr in die Schule gehen, draußen Fußball spielen. Dinge, die eigentlich ganz normal waren, wurden verboten. Da viele Elternteile im Homeoffice arbeiteten, sind wir uns zuhause immer wieder auf die Nerven gegangen und mussten uns in vielen anderen Dingen einschränken.

Das alles hat uns verunsichert, unseren Alltag durcheinandergebracht und uns ziemlich überrumpelt. Selbst seit die Regelungen wieder lockerer werden und sich unser Leben langsam Richtung Normalität bewegt, stehen wir immer noch vor Herausforderungen: Der Unterricht mit der ganzen Klasse ist nach wie vor nicht möglich, wir betreten das Schulgebäude nur mit Maske und sitzen getrennt an Einzeltischen. Bei allem, was wir tun, müssen wir Abstand halten.

Aber:

Trotz aller Distanz haben wir es geschafft, sowohl im Privaten als auch in der Schule gemeinsam einen Weg zu finden, das Beste aus der Situation zu machen.

Trotz aller Distanz sind wir uns auf virtuellem Weg begegnet und haben so Nähe geschaffen.

Trotz aller Distanz haben unsere Freundschaften überdauert.

Trotz aller Distanz haben wir uns gegenseitig geholfen: Nachbarn, Familienangehörigen, Freunden, Hilfesuchenden.

Getrennt und doch gemeinsam haben wir an einem Strang gezogen: Wir haben eine schwierige Lage zusammen meistern können ­­– und jeder von uns hat seinen Teil dazu beigetragen.

Aber der Kanon hat noch eine zweite Zeile: » … da bin ich [da ist Jesus Christus] mitten unter ihnen«. Das heißt: Auch wenn lange Zeit keine Gottesdienste stattfanden und heute nur unter strengen Einschränkungen, wurde überall auf der Welt weiter gebetet und gesungen.

Gott hört zu und ist nah.

 In der Erfahrung von Distanz haben wir auch den Wert von menschlicher Nähe neu zu schätzen gelernt. Nähe und Distanz haben eine ganz neue Bedeutung gewonnen: Obwohl wir uns überall mit 1,5 m Abstand begegnen und im Klassenzimmer auseinander sitzen, spüren wir eine Gemeinschaft. Und dieses Gefühl spiegelt sich in weiteren Erfahrungen wider. Das Gefühl der Nächstenliebe wie es z. B. deutlich wurde, als Lebensmittel an Zäunen gesammelt wurden für Menschen in Not oder bunte Steinketten überall in der Stadt und im Wald und Regenbogen, die Fenster schmücken …. Sie alle zeigen: Wir sind nicht allein!

 

Segen

 

Geht in Frieden und glaubt fest,

dass Gott euch bei eurem Namen gerufen hat.

Geht in Frieden und entdeckt, wie schön es ist,

Gottes Liebe weiterzugeben.

Geht in Frieden, denn Gott ist bei euch

mit seinem Trost und mit seiner Liebe.

So segne euch Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Amen.

 

hier nach: https://www.ekhn.de/

Fachkollegium

Daniel Thomann, Schulpsychologie
Markus Kürzinger, Beratung
Lore Kindermann, Suchtpräventionsbeauftragte

Der Fisch erzählt von den ersten Christen, die trotz der römischen Verfolgung ihren Glauben nicht aufgegeben haben. Sein Name (griech. ICHTHYS = Fisch) verbirgt mehr, als man auf den ersten Blick sieht:
(Iesous Christos Theou Yios Soter = Jesus Christus Gottes Sohn Erlöser).
Der Fisch wurde so ein Erkennungszeichen für die verfolgten Christen.

 

Fachkollegium

Katholische Religion

Ester Becker, Fachkoordination
Natalie Blöchl
Markus Kürzinger
Andreas Mayer

Evangelische Religion

Elke Dorn
Marcus Reichel
Bettina Uhlig

 

Informationen zum Fach

Religion hängt mit vielem zusammen – es geht hier sozusagen um „Gott und die Welt“. Deshalb sind uns im Religionsunterricht folgende Aspekte wichtig:

  • Vermittlung von Kenntnissen über unsere christlich-jüdische Tradition
  • Auseinandersetzung mit anderen Weltanschauungen und Religionen
  • Nachdenken über wichtige ethische Fragen

Darüber hinaus wollen wir all dies in ökumenischer Verbundenheit tun, in gemeinsamen Projekten und Unternehmungen sowie im alltäglichen Gespräch.

Religionsunterricht ist in allen Jahrgangsstufen zweistündig, es gibt keine Schulaufgaben, sondern nur angesagte kleine schriftliche Leistungsnachweise (Tests) und mündliche Leistungserhebungen.