Schülerzeitung

Eva und Mara sind Fans des Eurovision Song Cotests, kurz ESC, der im Mai dieses Jahres zum 65. Mal stattfand. Extra zu diesem Ereignis haben sie einen Podcast erstellt.

Fans des Contestes können hier nochmals mitfeiern und diejenigen von euch, die davon noch niemals etwas gehört haben, hineinhorchen, was diesen internationalen Song-Wettbewerb so kultig macht.

Unser aktuelles Jahresthema könnte nicht simpler sein. Angelehnt an die Zeitschrift Fanzie steht „F-A-N“ im Zentrum…einfach nur drei Buchstaben, doch sie bilden sehr viele Möglichkeiten für tolle Artikel. Was fällt euch dazu ein?

Jeder von uns hat Vorbilder, manche haben vielleicht das ganze Zimmer voll Poster, andere haben gerade einmal einen Zeitungsartikel über ihr Idol. Allein schon da fängt es an… Wann ist man überhaupt ein Fan und als welche Art von Fan bezeichnet man sich? – Fragen, die zu beantworten sind.

Fan-Sein passiert aber nicht an einem Tag, sondern entwickelt sich mit unseren Eindrücken und Erfahrungen. Je jünger wir sind, desto weniger Erfahrungen haben wir, daher fällt uns die Entscheidung, wer unser Vorbild ist leichter. Durch die neuen Erfahrungen, die dann, je älter wir werden, dazu kommen, fällt uns die Entscheidung schwerer.

Wir unterscheiden mehrere Arten von Fans:

  • Es gibt die Ultras. Diese Fans mögen jemanden, z.B. einen Sänger so sehr, dass sie keine Show verpassen können. Sie sind mit allem ausgestattet, was der Merchandise Shop zu bieten hat, und denken den ganzen Tag an nichts anderes, als an ihren Star. Sie wollen ihn überall sehen.
  • Es gibt die Schwärmer. In vielen Fällen verlieben sich Fans heimlich in den Sänger. Das kann vor allem während der Pubertät häufig vorkommen. Man möchte ihm unbedingt so nahe sein wie nur irgendwie möglich. Natürlich versucht man auch, an die besten Tickets zu kommen.
  • Die VIPs sind besondere Fans. In großen Stadien, in welchen der Star seine Konzerte gibt, gibt es VIP-Zone. „VIP“ steht für „Very Important Person“ (deutsch: sehr wichtige Person). Der VIP-Bereich ist sehr komfortabel, man wird bekocht, sitzt auf bequemen Stühlen und kann auf großen Monitoren oder aus dem Fenster den Star bejubeln.
  • Es gibt aber auch Fans, die ganz „normal“ sind. Die Normalos. Das heißt, dass sie nicht gleich ausflippen, wenn der Star vor ihnen steht. Sie brechen auch nicht gleich in Tränen aus, wenn sie ein Autogramm bekommen, aber sie würden wahrscheinlich begeistert sein. Sie haben das ein oder andere Poster an der Wand und freuen sich, wenn sie die Musik oder auch Interviews des Stars im Radio hören.
  • Die Autogrammkarten– oder Selfiefans, wie man sie so schön nennt, sind Fans, die immer an etwas rankommen wollen, was der Star signiert oder angefasst hat. Sie stehen dafür oft Stunden in der Schlange, nur um einmal 10 Sekunden vor dem Star zu stehen und ein Selfie zu machen. Dieses behandeln sie dann wie eine Mutter ihr Baby. Wenn das Autogramm des Stars in eine Pfütze fällt, heulen sie oft Wochen und fahren zur nächstmöglichen Gelegenheit, um ein neues Autogramm zu bekommen, wenn diese auch Hunderte Kilometer entfernt ist.

Leider trifft man auch negative Arten von Fans an. Zum Beispiel die…

  • … die Hooligans. Sie machen Ärger. Sie sind eigentlich keine richtigen Fans. Höchstens Fans von Chaos und Zerstörung. Auch wenn sie oft mit dem Fußball in Verbindung gebracht werden, sind sie von einem echten Fußballfan unbedingt zu unterscheiden!

Wahrscheinlich begegnen wir vielen Arten von Fans täglich in unserem Umfeld. Aber wusstet ihr auch, wie sehr Stars von den Fans profitieren? Ja, bestimmt wusstet ihr, dass ein jeder Star meist jeden einzelnen Fan liebt und ehrt. Aber er profitiert auch von dem Geld, das er von seinen Fans bekommt. Fans bedeuten quasi Geld.

Diese Arten von Einnahmen dank der Fans gibt es über:

  • TV- Übertragungsrechte: Der Sender muss Geld zahlen, damit er ein Konzert im Fernsehen oder im Radio übertragen kann. Wird das Konzert live übertragen, kostet das umso mehr. Und das macht der Sender nur, um einen hohen Markanteil an Fernsehzuschauern zu erhalten. Und das sind zumeist Fans.
  • Konzert- oder Platzkarten: Diese sind meistens teuer. Umso besser die Sitz- oder Stehposition ist, umso teurer wird das Ticket. Und umso mehr Geld bekommt die Ticketagentur und der Sänger.
  • Fan-Artikel: Viele Berühmte haben einen Merchandise Shop. Das ist ein Fanshop. Dort können Fans, meist überteuerte Dinge kaufen, die dem Fan durch Werbung so verlockend angeboten wird, dass dieser die überteuerten Artikel bezahlt.
  • Fan-Clubs: Es gibt auch oft für berühmte Menschen, Teams und Bands offizielle Fanclubs. Wer dort Mitglied werden möchte, zahlt oft eine Mitgliedsgebühr. Diese kommt dann natürlich auch dem Star zu. Als Ausgleich erhält man dafür Rabatte für Tickets und/oder den Fanshop, damit der Fan noch mehr Geld ausgibt und der Sänger noch mehr Geld bekommt.
  • Werbung im Internet oder im Fernsehen kostet zwar die Stars Geld, doch Werbung verlockt Fans, sodass diese noch mehr kaufen und die Berühmten noch mehr Geld bekommen. Die Kosten für die Werbung zu bezahlen, die in den besten Zeiten des Senders in den sechsstelligen Bereich gehen können, lohnt sich deshalb oft. Im Internet kann der Fan bequem durch einen Link, beispielsweise in der Videobeschreibung, sofort zum Produkt gelangen, damit es nicht lange dauert, bis das Produkt im Einkaufswagen liegt und das Geld in der Kasse klingelt.

Mit den Buchstaben „F-A-N“ lassen sich auch tolle Wörter kreieren, die wir in unserer diesjährigen Ausgabe beleuchten. Bleibt gespannt und – fancy!

Die Redaktion freut sich schon auf eine interessante Ausgabe.

Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen!

Das Dicke Bertha – Team

„Sooo… Wer fehlt denn noch? Ich kann gerade nicht gucken. Kann bitte jemand schauen, wer noch fehlt? Hallo? Könnt ihr mich hören? Ist euer Internet schlecht? Haaallooo?“, höre ich das süße Eichhörnchen reden.

Das süße Eichhörnchen ist unsere Lehrerin. Es ist Mittwoch oder Donnerstag, zweite oder dritte Stunde. So genau weiß ich das nicht mehr, denn wir haben Online-Unterricht und ich sitze seit einer Ewigkeit in meinem Zimmer und starre auf diesen Bildschirm, in dem lauter runde Phantombilder immer wieder neu angeordnet werden. Dahinter sollen sich angeblich echte Menschen befinden.

„Ja ich kann sie sehr gut verstehen“, meldet sich der Baum zurück.

„Sehr schön. Aber man redet nicht einfach so rein! Nur weil wir jetzt im Onlineunterricht sind, heißt das noch lange nicht, dass die Regeln aus dem Präsenzunterricht nicht mehr gelten! Also: Wenn ihr was sagen wollt, dann meldet euch. Ihr wisst wie das geht!“, stellt mit strenger Stimme das Eichhörnchen klar. Die Phantombilder blicken sie und mich reglos an.

„Hallo? Was ist denn jetzt schon wieder passiert? Seid ihr noch da? Geht euer Internet mal wieder nicht?“

„Also ich bin da“, antwortet der bärtige Mann mit Goldkette und Lederjacke.

„Ich habe doch gesagt, man redet nicht einfach so rein! Melde dich, bevor du sprichst!“, schreit das Eichhörnchen.

„Ich habe mich aber doch gemeldet! Sie haben mich nur nicht drangenommen!“, verteidigt sich der bärtige Mann mit Goldkette und Lederjacke.

„Oh…Entschuldige bitte, dann war das wohl meine Schuld… Immer diese moderne Technik. Wer soll sich denn damit bitteschön auskennen?“, entschuldigt sich das Eichhörnchen.

„Immer sucht sich die Alte was zu Meckern“, murmele ich vor mich hin. „Junge, dein Mikrofon ist an! Danke für deine Beobachtung.“, höre ich das Eichhörnchen darauf.“ Shit! Shit! SHIT!, denke ich und schalte schnell mein Mikro aus. So peinlich!

„Spaß beiseite!“, meldet wieder das Eichhörnchen, „Dann können wir ja jetzt mit dem Unterricht beginnen! Anwesenheitskontrolle! ***, bist du da?“ „Ja!“, antwortet das verträumte Kätzchen.

„***, bist du da?“ „Ja!“, meldet sich das Nilpferd.

„***, bist du da?“ „Jo!“, nuschelt Renegade Rader.

„***, bist du da?“… So geht es eine gefühlte Ewigkeit weiter, bis sich Pikachu, Gänseblümchen, Naruto, die Küken, der S63AMG, der Teslaroadster, der Lamborghini, der Bugatti und das Peace-Zeichen gemeldet haben. Daraufhin folgen Ananas, der Affe mit der Sonnenbrille, der bärtige Mann mit Goldkette und Lederjacke, der Eifelturm und der Regenbogen. Nicht zu vergessen, die Harry-Potter-Crew. Ich glaube ich sehe Hermine, Hedwig und sogar Snape. Daggi Bee und Bibi fehlen auch nicht. Zwischendurch komme auch ich,  Darth Vader, dran.

„Na schön. Alle da! Da können wir ja gleich mit der Hausaufgabe weiter machen. Wer möchte seine Lösung vorstellen?“, fragt das Eichhörnchen freudig.

Das Peace-Zeichen meldet sich. „Schön! Ich sehe eine Hand oben. Ja ***?“, ruft das Eichhörnchen begeistert. Das Peace-Zeichen macht brav sein Mikrofon an und sagt: „Wir müssen jetzt zu Mathe.“

 

Frieda Minhöfer

 

Hey bist du auch ein Fan? Bist du vielleicht in einem Fanclub oder möchtest mehr darüber wissen? Bist du vielleicht sogar ein Fan von Harry Potter? Dann ist dies der richtige Artikel für dich.

Ein Fanclub ist ein Club, in dem man mit anderen Fans seine Interessen teilen und diesen nachgehen kann. Je nach Thema haben Fanclubs unterschiedliche Aufgaben. Sportfanclubs sind unter allen Fanclubs die Beliebtesten. Der Fanclub von FC Bayern München zum Beispiel hat die meisten Mitglieder aller Sportvereine weltweit! Auch Musiker- und Fernsehserienfanclubs sind sehr beliebt. Sogar in der römischen Antike gab es sogenannte „Fanclubs“ von Göttern und Gladiatoren.

Wir sind Fans von Harry Potter. Als Harry Potter Fan hat man viel Auswahl. Das Sortiment der Fanartikel der berühmten Buchreihe ist groß. Im Internet und in Läden gibt es zahlreiche Fanartikel, wie Zauberstäbe, Bekleidung, Quiddich-Auszeichnungen und vieles mehr zu kaufen. Eine Frau aus Großbritannien kam sogar mit 3.686 Harry-Potter-Fanartikeln ins Guinnessbuch der Rekorde! Viele ihrer Stücke waren schwer zu erwerben. Bis sie ein mit Gold beschichtetes Puzzle eines goldenen Schnatzes aus Japan bekam, dauerte es sechs Monate!

Falls ihr in die Harry Potter-Welt eintauchen möchtet, ist die Warner-Bros-Studiotour in London genau das Richtige: Hier können die Fans berühmte Filmsets und Drehorte besuchen wie zum Beispiel den Verbotenen Wald, die große Halle oder den Gryffindor-Gemeinschaftsraum. Außerdem gibt es zwei Freizeitparks in Orlando namens Wizarding World of Harry Potter. Hier können Fans das Dorf Hogsmeade und sogar das Hogwarts-Schloss anschauen. Wenn ihr euch dafür interessiert, findet ihr den Link unten angehängt.

Wenn ihr zur Harry Potter Fangemeinschaft gehören möchtet, könnt ihr ihr selbst einen Fanclub gründen oder zum Beispiel einem Online-Fanclub beitreten. Es gibt sogar einen deutschen Fanclub mit 100.000 Mitgliedern namens HP-FC. Den Link dazu findet ihr unten. Dieser Harry-Potter-Fanclub ist eine virtuelle Zauberschule und eine Möglichkeit sich mit anderen Harry Potter-Fans zusammenzuschließen. Auf der Website des Fanclubs kann man umfangreich Informationen über die magische Welt rund um Harry Potter finden und selbst als Hogwarts-Schüler*in aktiv am Leben in Hogwarts teilnehmen.

All das hätte sich J.K. Rowling nicht träumen lassen, denn zu Beginn wollte niemand ihr Buch verlegen. Heute ist sie und ihre Bücher jedoch weltbekannt.

Nun bist du dran. Wenn du Fan von jemandem oder etwas bist, dann teile uns das mit. Mache ein Foto von dir und deinen Fanartikel/n und lade es auf unserer Padlet-Seite hoch.

https://padlet.com/dieroth/fc0e5q54mzohjwnh 

 

Von Sophia Welle und Antonela Ikonomi

 

Links:

Größter inoffizieller deutscher Harry-Potter Fanclub: HP-FC – HP-FC

Harry Potter Park: Warner Bros. Studio Tour London – The Making of Harry Potter (wbstudiotour.co.uk)

Adriano Orlandi unterrichtet Horn an verschiedenen Musikschulen und arbeitet seit 2011 als tiefer Hornist am Theater Ulm. Vorher hat er in Florenz, Augsburg und Karlsruhe Horn studiert und war am Theater Augsburg, am Theater „Carlo Felice“ in Genua und am Theater „Maggio Musicale Fiorentino“ in Florenz angestellt.

DdB: Warum hast du dir Horn als Instrument ausgesucht?

Herr Orlandi: Ich wollte am Anfang Tuba spielen, aber es gab in der Musikschule damals in Florenz keine Tuba Lehrer und es wurde mir empfohlen, mit Horn anzufangen und weil ich im Chor gesungen habe und ein paar Monate davor in einem Konzert gesungen habe – ich stand genau hinter den Hörnern – habe ich sofort zugesagt.

Wie alt warst du, als du angefangen hast Horn zu spielen?

Ich habe in der Musikschule in Florenz im Chor angefangen, habe ein paar Jahre dort mitgesungen und als ich 11 oder 12 Jahre alt war, im Sommer, ist was passiert, dass bei jedem Jungen in der Jugend passiert: meine Stimme hat sich verändert und von Kinderstimme in eine Jugendstimme und dann in eine Männerstimme verwandelt und ich konnte nicht mehr singen. Ich wollte nicht die Musikschule verlassen, ich wollte nicht einfach aufhören und mit 12 Jahren habe ich meinen ersten Hornunterricht bekommen.

Kommst du aus einer musikalischen Familie?

Mein Bruder hat Gitarre gespielt und mein Vater hat ein bisschen Schlagzeug gespielt, aber ein festes Instrument hatte bei uns niemand gelernt. Meine Familie ist aber sehr musikalisch, obwohl sie keine musikalische Ausbildung hatten, denn sie haben alle Oper- und Sinfoniekonzerte geliebt. Mein Vater hat alle bekanntesten und schönsten Opern-Arien von italienischen Komponisten wie Verdi, Puccini usw. gesungen und auf ihre Art waren sie sehr musikalisch.

Was gefällt dir besonders gut am Horn?

Am Horn gefällt mir natürlich am besten wie es klingt. Dieser Klang ist einer der Schönsten, wenn nicht der Schönste im ganzen Musik-Bereich. Das Horn ist auch das einzige Instrument, das zwei verschiedene Gruppen verbindet: Holzbläser und Blechbläser. Es ist das einzige Instrument, das mit Holzbläserinstrumenten und mit Blechbläserinstrumenten spielt. Es gefällt mir, dass es so kräftig, so sanft, so wundervoll rund und harmonisch klingt. Es ist einfach das Schönste.

Macht es Spaß in einem Theaterorchester zu spielen?

In einem Orchester macht es sehr viel Spaß. Es ist so schön, so viele verschiedene Instrumente zu sehen und zu hören, die miteinander musizieren und die insgesamt einen einzigen Klang schaffen. Das war mein Wunsch, mein Ziel und ich bin froh, dass ich es machen kann. Es ist tatsächlich wunderschön, in einem Orchester spielen zu können.

Wie oft die Woche habt ihr Orchesterprobe?

In einer normalen Arbeitsphase, das heißt ohne Corona, ohne nichts anderes, haben wir fast jeden Tag Probe, manchmal eine, manchmal zwei und dazwischen auch Vorstellungen. Also wir sind fast jeden Tag beschäftigt. Wir haben einen Ruhetag, das ist meistens bei uns Montag, aber sonst haben wir Vormittag und abends entweder Probe oder Vorstellungen. Am Samstag und Sonntag, Weihnachten, Silvester und Ostern muss ich arbeiten, wenn alle anderen Urlaub oder Pause haben. Wir haben normalerweise jede Woche Dienst.

Wie oft übst du Zuhause?

Ich versuche jeden Tag mein Einspielprogramm durchzuführen. Es ist natürlich nicht immer machbar, aber sobald ich Unterricht habe und vielleicht einen vollen Nachmittag unterrichte, versuche ich jedes Mal, auch wenn ich Unterricht gebe, für mich selber zu üben. Deswegen sagen wir, etwa zwei Stunden am Tag werden genutzt, um sich vorzubereiten und zum Üben. Wenn eine schwere Zeit kommt, mit sehr vielen Programmen und sehr vielen Konzerten, kann sich das natürlich alles ein bisschen vergrößern. Vier bis sechs Stunden am Tag, die man üben soll oder für die Vorbereitung für Konzerte und so darf .

Was war die peinlichste Situation an einer Aufführung?

Als ich noch jung war, habe ich einmal ein Konzert mit einem Jugendorchester gespielt und ich habe eine große Dummheit gemacht: Ich habe den ganzen Vor- und Nachmittag wie ein Wilder geübt und am Abend war ich komplett fix und fertig. Im Konzert war dann meine Leistung nicht ganz so schön. Sie sie war ziemlich katastrophal und an einer bestimmten Solo-Stelle, die ich absolut nicht gut geliefert habe, hat sich sogar mein Notenständer beschwert! Ich weiß nicht, wie das passiert ist. Die Schraube, die das Pult hoch hält, war sehr locker, keine Ahnung wie, aber am Ende von meinem Solo, wo ich fast alles falsch gespielt hatte, ist mein Notenständer komplett versunken. Mit einem lauten Geräusch! Das war für mich ziemlich peinlich, weil du spielst und dann plötzlich „BUMM“ und dein Pult fällt auf den Boden. Das war wahrscheinlich die peinlichste Situation, die ich erlebt habe. Nicht nur wegen dem Pult, auch weil ich mein Solo nicht so gut geliefert habe. Ich war ziemlich frustriert und sauer auch mich selbst. Aber das war auch eine gute Gelegenheit zum Lernen. Und seit dieser Gelegenheit versuche ich mich immer vor einem Konzert zu schonen. Ich bereite mich gut vor, aber übertreibe nicht, so dass ich Kraft für das Konzert habe.

Vielen Dank für das Interview!

 

Frieda Minhöfer

Mein momentanes Lieblingsbuch heißt „Ich, Zeus und die Bande vom Olymp“.

Es handelt von den alten, griechischen Helden und Göttern. Die Geschichten sind in einer für jedes Alter verständlichen Sprache aus der Ich-Sicht des Helden (zum Beispiel Hera oder Achilleus) erzählt.

Ich finde das Buch sehr informativ, aber auch spannend und an manchen Stellen auch ein bisschen lustig. Es wird zum Beispiel von Demeter, der „Bio“-Göttin oder Ariadne, der „Heulsuse“ geredet. Auch das Cover ist schön und ansprechend gestaltet.

Das Buch wurde von Frank Schwieger geschrieben und erschien im Verlag dtv junior. Ich kann es jedem empfehlen, der die griechischen Sagen lesen möchte, aber die Nase voll hat, von in alter Sprache geschriebenen Texten, die keiner versteht. Außerdem ist es auch sehr spannend und nicht nur für die Schule, sondern auch für die Freizeit geeignet. Aaron Rabus

 

Da sich die diesjährige Schülerzeitung mit dem Thema Fan-sein befasst dachte ich, ich stelle euch hier zwei Fan-Bücher über die allerseits bekannte Harry Potter Welt vor. Diese Bücher sind nicht spannend und eignen sich eher für Leute wie Hermine Granger, die sich für Fakten und alte Geschichten interessieren.       

Quidditch im Wandel der Zeiten 

In dem Buch erfährt man alles, vom Ursprung des fliegenden Besens, bis zur weltweiten Verbreitung des Quidditch. Außerdem lernt man viel über verschiedene Quidditch Mannschaften.Das Buch ist sehr interessant, aber auch sehr kurz. Deshalb ist es nicht für Lesewürmer wie mich geeignet.“ sagt Theresa Link (6d)  J.K. Rowling schrieb das Buch als Kennilworthy Whisp, welcher ein riesen Quidditch Fan ist.  

Das inoffizielle Harry-Potter-Buch der Zaubersprüche und magischen Gegenständen 

In dem Buch findest du fast alle Arten von Zauberstäben und unglaublich viele Zauber, die sehr genau und ausführlich erklärt werden. Außerdem erfährst du woher der Name kommt und in welchem Buch oder Film der Zauber vorkommt. Zudem gibt es interessante Anmerkungen. Manchmal erfährst du zusätzlich, wie du den Zauberstab bewegen musst. Für Fans ist es auf jeden Fall ein Muss. 

Das Buch ist weder von J.K. Rowling noch von ihrem Verlag oder gar von Warner Bros, sondern von Millicent Shacklebolt.  Aber Amelie Nagel (6d) meint: „Also ich finde das Buch an sich gut, aber es ist ein bisschen blöd, dass manchmal Zaubersprüche vorkommen, die es nur in den Videospielen gibt.“ Nele Bucher

Unsere Reporterin Nele Bucher hat Franka Tietz vom Show Café interviewt. Ihr erhaltet exklusive fantastische Einblicke hinter die Kulissen.

Unsere Schüler: Elia Amico, Joshua Behr, Jascha Rister, Janne Fennell und Nils Stöcker haben trotz Corona-Bedingungen den Wahlunterricht Schiedsrichter unter der Leitung von Alexander Pott erfolgreich mit der SR-Prüfung beendet. Sie sind nun offiziell geprüfte Schiedsrichter und können ab sofort bei Spielen eingesetzt werden. In dem folgenden Interview hat unser Reporter Aaron Rabus mal genauer nachgefragt.

Nils Stöcker (Bild oben Mitte) und Joshua Behr (unten rechts) sind zwei erst vor Kurzem geprüfte Schiedsrichter am Bertha-von-Suttner-Gymnasium. Sie gehen in die achte Klasse und haben die Schiedsrichter-Prüfung bestanden. Die dicke Bertha hat sie für ein Interview getroffen. 

Dicke Bertha: Hallo Nils, hallo Joshua. Ihr habt vor Kurzem die Schiedsrichter-Prüfung in unserer Schiedsrichter-AG erfolgreich abgeschlossen und dürft nun offiziell als Schiedsrichter Spiele pfeifen. Herzlichen Glückwunsch. Aber zuerst zu meiner Frage: Warum habt ihr euch überhaupt für die AG angemeldet? 

Nils: Ich hatte schon länger den Wunsch, ein Schiedsrichter beim DFB zu werden, und wollte dort an einer Schiedsrichterprüfung teilnehmen. Und als ich dann bemerkt habe, dass es so ein Angebot gibt, habe ich sofort daran teilgenommen. 

Joshua: Ich habe die AG gesehen und mich sofort dafür interessiert, weil ich mich auch für Fußball interessiere. Und deswegen habe ich mich angemeldet. 

Wie viele haben an der AG teilgenommen? 

Nils: An der AG haben sieben teilgenommen, aber zwei hatten keine Zeit mehr und deswegen haben nur fünf die Prüfung mitgeschrieben. 

Erzählt mal davon, wie eure ersten Stunden in der AG abliefen. 

Nils: Unser Trainer hat uns auf einer Videoleinwand Szenen gezeigt, die sich so in echten Fußballspielen ereignet haben. Und dann mussten wir entscheiden, ob wir Abseits gepfiffen hätten oder eine Karte gezogen hätten. 

Joshua: Ja, die Szenen waren aus echten Fußballspielen. Und wir sind nach und nach alle Regeln durchgegangen, die man als Referee kennen sollte. 

Gibt es irgendwelche Bedingungen, ein Schiedsrichter zu werden? 

Nils: Ja, der DFB empfiehlt es ab 12 Jahren. In anderen Bundesländern ist es aber anders, dort muss man sogar 14 Jahre alt sein, um Schiedsrichter zu werden. Der Verein wird aber auch gestraft, wenn er zu wenige Schiedsrichter stellt. 

Ah, dann habt ihr also auch euren Vereinen etwas Gutes getan. Wart ihr auch schon auf dem Platz und habt dort die Regeln geübt? 

Joshua: Nein, auf dem Platz waren wir noch nicht. Wir haben die Regeln immer mit Szenen geübt. 

Und leider kam dann ja im Winter Corona nochmal. Musstet ihr deswegen aussetzen oder hat die AG weiter stattgefunden? 

Joshua: Wir haben uns alle 14 Tage auf Teams getroffen und haben uns dort besprochen. 

Nils: Und wir haben vom DFB eine Online-Plattform zum Lernen bekommen, so konnten wir auch im Winter die Regeln lernen. 

Habt ihr dann auch oft Fehler gemacht? 

Nils: Klar haben wir Fehler gemacht. Es ist auch immer schwierig zu erkennen, ob es jetzt Abseits war oder nicht. Und ob jemand nach einem Foul eine persönliche Strafe bekommt, oder das Spiel durch einen Freistoß weiterläuft. 

Joshua: Gerade am Anfang haben wir viele Fehler gemacht. 

Und dann kam der Tag der Prüfung. Wann und wo wurdet ihr geprüft? 

Nils: Wir wurden an einem ganz normalen Schultag in der Mittagspause geprüft.  

Erzählt mal davon, wie der Tag ablief. 

Nils: Ja, es kamen Prüfer vom DFB, vom Deutschen Fußball Bund. Die haben uns dann auch Videoszene gezeigt und wir mussten entscheiden, und das dann auch aufschreiben. 

Haben alle die Prüfung bestanden? 

Joshua: Alle fünf haben die Prüfung bestanden. 

Das ist gut. Aber welche Spiele dürft ihr jetzt pfeifen? Wisst ihr schon, wann euer erstes Spiel stattfindet? 

Nils: Wir dürfen jetzt die Spiele ab der E-Jugend pfeifen, dafür findet aber Ende Juli nochmal ein Treffen statt. Dann wird alles abgeklärt. 

Joshua: Wir freuen uns beide schon sehr auf unsere ersten Spiele. Wann die aber stattfinden, wissen wir noch nicht ganz. 

Und jetzt noch last, but not least: Unsere aktuelle Dicke-Bertha-Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema: „FAN*“. Seid ihr Fans eines speziellen Vereines? 

Joshua: Ja, ich bin ein Fan des FC Bayern München. (lacht, schaut zu Nils). 

Nils: Ich bin ein Borussia Dortmund Fan. Und ich mag Eintracht Frankfurt (lacht). 

OK, dann vielen Dank für das Interview und viele faire, aber vor allem gute Spiele und viel Spaß beim Pfeifen 🙂 

 

Nicht nur Joshua und Nils haben die Schiedsrichter-Prüfung bestanden, sondern auch Elia Amico, Jascha Rister und Janne Fenell. Wir, das Dicke-Bertha-Team, gratulieren. 

 

*Hinweis: Unsere aktuelle Schülerzeitung beschäftigt sich nicht nur mit Fans, sondern auch mit Wortkombinationen, die man aus FAN bilden kann. Es kommt also viel Abwechslung in unsere Artikel und für jeden ist etwas dabei, nicht nur für Fußballfans. 

Aaron Rabus