Schülerzeitung

„handmade“

Was sollte man lesen?

Was sollte man gamen?

 

 

Bildnachweis der Startseite: Über mich | Eva Lettenbauer, MdL (eva-lettenbauer.de) (Zugriff am: 30.06.2022)

Unsere Redakteurin Nele Bucher ist der Parteivorsitzenden im Bayerischen Landtag von Bündnis 90/die Grünen, Eva Lettenbauer,  begegnet und hat ihr ein paar Fragen gestellt.

Hast du auch eine Passion für Mode?

Ein Interview mit Frau Müller und Lindis und Lotta aus der 5c über ihre Arbeit mit Lapbooks im Deutschunterricht. 

Fertige Lapbooks sind im Schaukasten vor dem Lehrerzimmer zu bewundern.

Was genau ist ein Lapbook? 

Frau Müller: „Ein Lapbook ist eine Methode, um zum Beispiel ein Buch auf einem DIN A3 Papier vorzustellen. Das Papier wird wie ein Buch zusammengeklappt. Darin werden dann in ganz vielen gebastelten Minibüchern Informationen zum Buch gegeben, wie zum Beispiel zum Autor, zum Inhalt, zu den Figuren. Eine Bewertung darf natürlich auch nicht fehlen.“ 

Schüler: „Das ist wie ein Poster zu einem Referat, nur dass man es aufklappen kann und wir haben auch sogenannte Mini-Books gebastelt, die man dann auch aufklappen kann. Die Mini-Books hat man dann in das Lapbook reingeklebt. 

 

Wer war alles dabei? 

Frau Müller: „Ich habe das zusammen mit der ganzen Klasse gemacht.“ 

Schüler: „Also, unsere Deutschlehrerin Frau Müller hat das mit uns gemacht. Jeder hat sein Lieblingsbuch herausgesucht und dann selber gearbeitet. Also nicht in Gruppenarbeiten.  

 

Wann habt ihr das gemacht? 

Frau Müller: „Ungefähr vor Weihnachten“ 

Schüler: „Die letzte Präsentation war vor den Weihnachtsferien.“ 

 

Wie ist es genau abgelaufen? 

Frau Müller: „Die Kinder haben von mir Bastelvorlagen bekommen. Danach hatten sie ein paar Wochen Zeit, um ihr Lapbook fertigzustellen. Um ihre Lapbooks zu präsentieren, haben sie sie unter die Doku-Kamera gelegt.“ 

Schüler: „Man hatte ein bisschen Zeit, das selber zuhause zu machen. In einer Stunde hat Frau Müller uns gezeigt, wie man die Mini-Books bastelt und faltet. Den Rest hat man dann daheim gemacht und auch die Informationen sollte man zuhause erarbeiten. Es gab eine Liste mit Terminen, wann man dran war. 

 

Was kam am Ende heraus? 

Frau Müller: „Es kamen ganz tolle Lapbooks heraus, die man sich gerne aufhebt. Die drei schönsten wurden von den Schülern ausgewählt und am Ende in einen Schaukasten von der Schule gestellt.“ 

Schüler: „Ein Plakat, das man am Ende aufklappen konnte. In die Mitte konnte man noch ein andersfarbiges Papier kleben.“ 

 

Was war das beste daran? 

Frau Müller: „Die Lapbooks, auf die am Ende alle stolz sein konnten.“ 

Schüler: „Es hat Spaß gemacht, Informationen über die Autoren herauszufinden. Man war sogar von manchen Infos überrascht.“ 

 

Was war nicht so gut? 

Frau Müller: „Bei der ersten Präsentation geht natürlich auch mal etwas schief. Vor allem, wie man die Informationen vorträgt oder das Ende der Präsentation formuliert.“ 

Schüler: „Ich denke, ein paar Leute sind in Stress gekommen, weil man wegen neuer Stundenpläne dann manche Termine noch verschieben musste. Ganz viele wollten ‚Gregs Tagebuch‘ machen und keiner will sich ja die Infos über die Autoren fünfmal anhören. Deshalb konnten manche nicht ihr Lieblingsbuch wählen.“ 

 

Würden Sie alles nochmal so machen? 

Frau Müller: „Ich würde vorher noch besprechen, wie man alles am besten formuliert.“ 

Schüler: „Ich würde eigentlich alles gleich machen.“ 

Vielen Dank für das Interview! 

Das Interview wurde von Aliya Weimer(5d) und Sophia Wolff(5e) geführt. 

Kunst ist ein wichtiger Bestandteil der Menschheit – ob das nun die Kunst der Malerei, die Kunst der Bildhauerei, oder die Kunst der Dichtung ist.

Ich kann mich für dieses Thema ganz besonders begeistern, weil Kunst etwas Sanftes und Harmonisches an sich hat und ich finde, dass man sich gerade in dieser Zeit [mit dem Ukrainekrieg, Corona und dem Klimawandel] mit Dingen beschäftigen sollte, die einem Spaß machen.

Es gibt verschiedene Kunststile, doch zwei heben sich von den anderen ab. Ihr habt bestimmt schon einmal von diesen gehört: Im- und Expressionismus.

Beide Stile entstanden im 19. Jahrhundert und beide sind Richtungen, die sich dem Stil des Naturalismus, bei dem alles realistisch dargestellt wird, entgegensetzen wollten.

Der Begriff „Impressionismus“ wurde durch Théophile Gautier einem Schriftsteller in die Welt gesetzt, als er 1861 Charles-François Daubignys Malweise als „Impression“ betitelte. Dieser Begriff kam wie viele aus dem Lateinischen. Impressio, kann mit ‚Eindruck‘ übersetzt werden und bezieht sich darauf, dass die Bilder nicht entstehen, indem man sie sich ausdenkt, sondern durch die Wiedergabe kurzer Eindrücke aus der Natur. Hierbei werden besonders die Wirkungen von Licht und Schatten, das Farbenspiel und die Stimmung des Augenblicks eingefangen. Den Impressionismus gibt es nicht nur in der Kunst der Malerei, sondern auch in der Literatur, der Musik und in Film und Fotografie.

Dem Expressionismus, dessen Bezeichnung, expressio = ‚Ausdruck‘, ebenfalls aus dem Lateinischem kommt, lehnt auch eine realistische Darstellung ab. Lieber soll in der Kunst ein Gefühl ausdrucksstark mit leuchtenden Farben und großen Flächen visualisiert werden.

Vertreter des Expressionismus sind berühmte Marler wie Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Henri de Toulouse-Lautrec, Edvard Munch und Ferdinand Hodler. Außerdem ist der Expressionismus der ‚Vorbote‘ zur modernen Kunst.

Ich hoffe, ihr findet diese Kunststile auch so spannend wie ich.

Magdalena Fink

Die folgenden Bildausschnitte stammen von Leporellos, die Balladen visualisieren und im Kunstunterricht der 7a entstanden sind.

Defne Sagiroglu 7a

Sarah Böttinger 7a

Marlon Eckerle 7a

Marie Necker 7a

Dominik Resing 7a

Elisabeth Wiesner

Mark Lörz

Elke Dorn

Nach einunddreißig ereignisreichen Jahren wird unsere Lehrerin Elisabeth Wiesner das BvSG verlassen. An den Französisch- und Sportunterricht mit ihr werden wir uns immer gerne zurückerinnern.  Über ihre Passion für ihre beiden Fächer und den Beruf als Lehrerin haben wir sie mal ausgefragt.

Souhel Vigneron und Keanu Kriebisch

 

Kurze und knackige fünf Jahre lang war Mark Lörz der Schulleiter an unserer Schule. Was bedeuten ihm diese Jahre und welche Passionen hat er noch?

Eva Straub

 

Frau Dorn ist an unserer Schule Lehrerin für Deutsch und evangelische Religionslehre. Außerdem leitet sie die Tierra AG und ist Unterstufenbetreuerin. Aber ihre Karriere neigt sich dem Ende zu, denn nächstes Jahr beginnt sie ihre Rente. Zu diesem Anlass haben wir sie interviewt.

Nele Bucher, Frieda Minhöfer

„Ich wollte schon immer Lehrerin werden“

Dicke Bertha: Liebe Frau Dorn, wie lange sind Sie schon am Bertha von Suttner Gymnasium?

Fr. Dorn: Also das hat der Herr Lörz letztens für mich ausgerechnet, weil ich es gar nicht weiß. Aber es sind tatsächlich schon 36 Jahre hier an der Schule. Ganz schön lange, oder? Kommt mir gar nicht so lange vor, aber ja, so lange ist es schon.

Würden Sie den gleichen Beruf wieder wählen?

Unbedingt! Ich wollte schon immer Lehrerin werden. Ich habe es gerne gemacht und die Vorstellung, dass ich nach dem Sommer nicht mehr hierherkommen kann, fällt mir echt schwer. Also es ist immer noch mein Lieblingsberuf.

Aber worauf freuen sie sich am meisten in der Rente?

Hm, das ist ganz schwierig, weil ich mich einfach nicht auf die Rente freue. In dem Sinne. Aber ich habe gerade Pläne, die mich sehr in Anspruch nehmen. Ich werde nämlich in eine andere Stadt umziehen und das wird eine ziemlich große Aktion werden. Daher freue ich mich jetzt schon darauf, weil da, wo ich hinziehe, da gefällt es mir und da freue ich mich jetzt schon drauf. Aber worauf ich mich grundsätzlich bei der Rente freue, das kann ich jetzt gar nicht so sagen. Vielleicht am ehesten, dass ich jetzt ganz frei über meine Zeit verfügen kann und immer das, was mir spontan einfällt, machen kann. Aber auf der anderen Seite werde ich die Schule vermissen. Denn ich bin so gerne hierhergegangen und wusste immer, da sind ganz viele Leute, die ich kenne, die ich gerne habe. Manche vielleicht nicht so, das gibt es ja immer. Das ist normal, aber gar nicht so einfach.

Was hat ihnen am Lehrerberuf am meisten gefallen?

Mir hat am meisten gefallen, dass immer mal wieder, mit Schülern zusammen, sich Gespräche ergeben haben. In Deutsch und in Reli, das sind ja die beiden Fächer, die ich unterrichtet habe. Diese Gespräche fand ich interessant. Ich dachte mir immer, dass das in anderen Fächern nicht so einfach ist, dass man wirklich über Dinge redet, die einem wichtig sind, die für Schüler wichtig sind, die für mich wichtig sind, je nachdem. Was es für Themen waren, kann ich gar nicht sagen, sondern, dass sich das durch die Fächer ab und zu ergeben hat. Jetzt nicht jede Woche. Immer mal wieder. Und mir hat es auch ganz gut gefallen, was ich dann immer wieder gehört habe. Wie Jugendliche jetzt zurzeit über solche Fragen denken. Es hat sich viel verändert, in den letzten Jahrzehnten und immer wieder konnte ich das beobachten. Im Lauf meiner Schulzeit, was sich alles so tut und was jetzt gerade dran ist, und das fand ich eigentlich am schönsten am Unterricht.

Warum haben Sie ausgerechnet Deutsch und Religion unterrichtet?

Das waren zwei meiner Lieblingsfächer in der Schule. Englisch war auch noch mein Lieblingsfach. Ich habe auch zuerst gedacht, ich mache Englisch und Deutsch, aber dann hat sich das aus bestimmten Gründen so entwickelt, dass ich dann doch Reli genommen habe.

Was war denn ihre Aufgabe als Unterstufenbetreuerin?

Das mache ich ja noch nicht so sehr lange, ich war ja vorher Mittelstufenbetreuerin und bin das dann erst, als der Herr Kerscher in Ruhestand gegangen ist, geworden. Also es ist zum Beispiel die Zusammenarbeit mit den Tutoren gewesen. Zum Beispiel, wenn sich bei einem Klassensprecherseminar die Jahrgangsstufen treffen, dann trifft sich die Mittelstufe, die Oberstufe und die Unterstufe. Dass man dann da dabei ist und hört, was Schüler*innen für Themen haben. Dass man sich speziell um die Belange der Schüler*innen kümmert. Aber auch, wenn mal ein Fasching oder irgendeine Feier ist, dass man sich speziell dafür zuständig fühlt, wenn die Tutoren das organisieren. Also das wären so ein paar Dinge.

Haben Sie eine Erinnerung, auf die Sie noch gerne zurückgreifen?

Oh, ich habe so viele schöne. Ich habe schöne Schullandheime erlebt, schöne Showcafés. Wie gesagt, auch schöne Unterrichtsstunden. Also da ist keine dabei gewesen, wo ich so sagen würde, das war das absolute Highlight. Auch jetzt, z. B die Gemeinwesenarbeit in der 7. Klasse. Jetzt bin ich gerade immer noch bei meiner Besuchsrunde, dass ich die Schüler besuche, das finde ich oft auch so schön. Wenn die Betreuer, die für die Schüler*innen da zuständig sind, in der Schule, im Kindergarten, in der Ganztagsbetreuung und so, wenn die dann sagen, „Mensch, die macht das so super. Die würde ich am liebsten behalten.“, das ist irgendwie so klasse. Das gefällt mir zum Beispiel auch sehr gut, weil das ein Projekt ist, was ich auch angefangen habe und was mir einfach sehr am Herzen liegt, weil ich das gut finde. Oder meine Tierra-Gruppe. In meiner Tierra-Gruppe hatte ich schöne Erlebnisse. Also mir fällt da viel ein, aber ein Spezielles, bei dem ich sage, das ist das Highlight…nein, kann ich jetzt so gar nicht sagen.

Woher kommt denn ihr Interesse an der Tierra-AG?

Also ich habe mich schon zu Schulzeiten, für ‚Die eine Welt‘ interessiert und für andere Länder und wie es da geht. Ich wollte immer lange, zu Studienzeiten, unbedingt nach Lateinamerika. Jetzt bin ich an eine Schule gekommen, wo es diese Verbindung nach Bolivien gibt. Dann hat sich eins aus dem anderen ergeben. Die Tierra-AG gab es schon vor mir und ich bin dann so dazu gekommen. Die hat eine andere Kollegin gemacht. Im Jahr ’92 war das. Da hat sich Kolumbus‘ Entdeckung wieder gejährt. Also die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus. Da hat die Kollegin damals mit den Schülern so Beispiele gesucht und dann ausgestellt, was wir mit Lateinamerika zu tun haben. Wo man merkt, welche Auswirkungen die Entdeckung von Kolumbus bis heute hat, und da bin ich dann dazu gekommen. Seitdem bin ich dabei. Ich finde das einfach auch schön, ein bisschen, wie man so sagt, über den Tellerrand zu gucken. Von anderen Ländern zu hören, von anderen Menschen, die ein völlig anderes Leben haben, als wir. Wo ich auch denke, gerade in den ärmeren Ländern könnten wir schon schauen, dass wir den Menschen helfen, weil wir einfach die Möglichkeit haben. So wie mit dem ‚Weltladen-Verkauf‘, dass die Leute einfach faire Preise kriegen, dass es gerechter zugeht in der Welt.

Was werden Sie am BvSG vermissen?

Als aller erstes die Menschen. Die Schüler, die Kollegen, das werde ich vor allem vermissen und ich finde immer noch, das ist eine richtig großartige Schule. Das würde ich immer noch sagen. Das fand ich, als ich das erste Mal in die Schule gekommen bin. Damals hatten wir eine Direktorin und ich bin eigentlich nur hergekommen, um zu hören, ob es die Möglichkeit gibt hier zu arbeiten, denn ich war damals wegen eines Kindes, meines zweiten, zuhause und wollte aber trotzdem ein bisschen arbeiten. Und dann bin ich hier in die Schule gekommen und habe mit der Direktorin geredet und habe mir gedacht: Hier möcht‘ ich hin. Die Atmosphäre hat mir von Anfang an ganz gut gefallen und es hat dann Gott sei Dank geklappt. Die Direktorin konnte mich nehmen, mich auch anfordern, sodass ich hier eine Stelle bekommen habe. Und so hat sich das alles noch ganz gut entwickelt. Ja und deshalb: die Menschen und die ganze Atmosphäre hier.

Vielen Dank für das Interview!

 

 

Benjamin Miller

Herr Benjamin Miller ist unser Schulsozialpädagoge und seit dem zweiten Halbjahr kümmert er sich um die Tutoren, die den neuen Fünftklässlern helfen, die Schule kennenzulernen und sich einzugewöhnen. Als einer der neuen Tutoren für nächstes Jahr, bin auf die Aufgabe eines Schulsozialpädagogen neugierig geworden und habe mit Herrn Miller ein Gespräch geführt.

Antonio Novakovic

Was macht eigentlich ein Schulsozialpädagoge am BvSG?

Am Anfang habe er sich für einen künstlerischen/kreativen Gang, beispielsweise Schauspielerei oder Journalismus interessiert, erklärt mir Herr Miller im Gespräch. Um sowas zu erreichen, habe er damals sein Abi nachholen müssen. Des Weiteren, nachdem er diverse Praktika gemacht habe, sei in ihm aber auch der Wunsch gewachsen eine Familie zu gründen, ein zuverlässiges regelmäßiges Einkommen zu haben und an einem festen Ort zu wohnen. Und so kam Herr Miller schließlich auf die Idee Sozialpädagogik/Soziale Arbeit an der Hochschule Ravensburg/Weingarten zu studieren.

Info: Das Sozialpädagogik Studium vermittelt Kenntnisse, um Menschen in ihrem Leben helfen und unterstützen zu können. Der Studiengang bietet daher eine breite Palette an Lehrveranstaltungen aus der Psychologie, Soziologie oder den Rechtswissenschaften. Die Fähigkeiten von Absolventen des Sozialpädagogik Studiums sind beispielsweise in der Jugendhilfe, bei der Drogenberatung oder in Obdachlosenheimen gefragt. Im Studium der Sozialpädagogik beschäftigst Du Dich mit den Grundlagen sozialer und pädagogischer Arbeit, aber auch ethische und politische Fragestellungen spielen eine große Rolle. (aus: www.studycheck.de/studium/sozialpaedagogik)

Besonders das Tutorenprogramm liegt Herr Miller am Herzen. Er hält es für sehr wichtig TutorenInnen an der Schule zu haben, denn es sei eine Win-Win Situation. Für die Tutoren selbst sei es eine wichtige Erfahrung. Es werden die Werte- und Persönlichkeitsentwicklung gefördert und, so Herr Miller: „ [Man] wappnet sich für das erwachsene Berufsleben in niederschwelliger Weise. Auch im Berufsleben muss man Verantwortung übernehmen und oft im Team agieren sowie für andere da sein. Hat man solche Kompetenzen und Erfahrungen bereits im Jugendalter erlernt und gefestigt, können diese einfacher auf künftige Herausforderungen des Lebens übertragen werden.“

Mit dieser Erfahrung im Gepäck kann man im späteren Leben Herausforderungen einfacher überwinden, denn es werden diverse Soft- und Kommunikations-Skills, sowie andere soziale Kompetenzen entwickelt und gefördert, „etwa, wenn Tutoren im Team funktionieren, in spezifischen Situationen vermitteln oder etwas organisieren müssen“.

“Kurz und bündig, aber dennoch aussagend” erklärt, seien die Tutoren AnsprechpartnerInnen für die neuen “Welpen- Schüler und Schülerinnen“ und trügen damit eine Verantwortung und eine Fürsorge für Andere, die unbedingt nötig sei. Für die neu ankommenden SchülerInnen ist es ein Segen eine/n MitschülerIn als AnsprechpartnerIn zu haben, die/der erfahrener ist, aber sich noch daran erinnern kann, wie es ist, in eine neue und große Schule zu kommen.

Herr Miller findet es selbst schade, dass er in seiner Schulzeit als Fünftklässler keinen Tutor gehabt habe. „Da meine Mutter alleinerziehend war und viel gearbeitet hat, bin ich relativ allein groß geworden und ich vermute, dass mir ein/e AnsprechpartnerIn in meinem täglichen Umfeld sehr gutgetan und auch hinsichtlich meiner anfangs noch etwas stockenden schulischen Karriere sehr viel geholfen hätte.“

Tutoren werden in der 9. Jahrgangsstufe angefragt und kommen in der 10. Jahrgangsstufe für ein Schuljahr zum Einsatz.  In einem Tutoren-Jahr gibt es einige Fix-Termine, wie etwa den „Willkommenstag“ für die neuen 5. Klässler, wo insbesondere die Umsetzung von Kennenlernspielen im Fokus stehen. Zudem ist ein Abschluss am Ende des Jahres wünschenswert. Dies kann ein Ausflug zur Minigolfanlage sein, aber auch eine Spielestunde mit abschließendem Eis essen. Unterm Jahr sollen die Tutoren, wenn diese beispielsweise in der Pause ihnen zugeteilten Zöglingen begegnen, auch immer wieder fragen, wie es denn so geht oder, ob alles rund läuft. Über die gesamte Zeit fungiert Herr Miller als Ansprechpartner, koordiniert die Termine und gibt bei Bedarf Hilfestellung. Ganz nebenbei verdienen TutorInnen auch 60€ im Jahr.

Als Sozialpädagoge an unserer Schule arbeitet Herr Miller darüber hinaus vorwiegend präventiv und möchte auf diesem Weg die Erziehungsarbeit an der Schule unterstützen. Er ist Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler und arbeitet mit Eltern, Lehrkräften und außerschulischen Partnern zusammen. „Ich bin hauptsächlich für die Werte- und Persönlichkeitsentwicklung und somit der Vermittlung von Sozialkompetenzen der Schülerinnen und Schüler unserer Schule zuständig. Zudem ist Gewalt- und Mobbingprävention ein wichtiges Thema und ich koordiniere diesbezüglich einige Angebote.“

Darüber hinaus liegt Herr Miller besonders am Herzen, einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander zu leisten. „Wünschen würde ich mir sehr, einen ‚Schüler-Treff‘ gestalten und eröffnen zu können.“  Er könnte sich vorstellen, dass dazu ein Wahlkurs oder Ähnliches angeboten werden könnte, z.B. mit Kicker- oder Billiard-Turnieren. „Ob dies möglich ist und wie das konkret aussehen könnte, wird sich in der Zukunft zeigen.“

Grundsätzliche Merkmale seiner Arbeit sind gruppenbezogene Präventionsangebote und individuelle Beratung und Begleitung, die von einer akzeptierenden Grundhaltung und Vertraulichkeit geprägt ist. Dabei werden möglichst alle Perspektiven (Gesamtsituation / Lebenslagen der SchülerInnen) einbezogen und es werden gemeinsame Lösungsmöglichkeiten erarbeitet.

So könnte etwa im Klassensetting, in kleineren Schülergruppen, mit Lehrkräften und/oder Eltern gearbeitet werden. Gegebenenfalls wird an weitere unterstützende Institutionen, z.B. Beratungslehrer, Schulpsychologe, externe (anonyme) Beratungsstellen, weitervermittelt.

„Ich würde mich freuen, wenn Schülerinnen und Schüler neugierig auf meine Arbeit werden, Vorschläge und Anregungen machen. Oder, wenn sie einfach mal so Lust auf ein Gespräch haben. Ich freue mich auch über Besuch.“, hebt Herr Miller hervor. Er ergänzt noch: „Sollte ich gerade nicht im Büro anzutreffen sein, so kann man mir via „Teams“ oder „Email“ eine Nachricht schreiben, dann vereinbaren wir einen Termin.“

 

 

Genau 201 Schüler*innen haben abgestimmt- und da sind sie: die Ergebnisse der großen Schüler*innenumfrage über Lehrer*innen am BvSG 2022! In einigen Kategorien haben wir klare Gewinner*innen, in anderen wurde das Rennen knapp. Spannender war es selten! 

Mein Lieblingslehrer/Meine Lieblingslehrerin (193 haben abgestimmt): 

  1. Herr Baudin (20 Befragte, 10%) 
  2. Frau Walcher (15 Befragte, 8%) 
  3. Herr Sebald (9 Befragte, 5%) 

 

Diese Lehrkraft würde ich mir als Rektor*in wünschen (170 haben abgestimmt): 

  1. Frau von Appen (71 Befragte, 42%)
  2. Herr Baudin (14 Befragte, 8%) 
  3. Herr Schuster (9 Befragte, 5%) 

 

Lehrkraft mit dem meisten Humor (191 haben abgestimmt): 

  1. Herr Baudin (92 Befragte, 48%) 
  2. Herr Schuster (41 Befragte, 37%) 
  3. Herr Baumgartner (18 Befragte, 9%) 

 

Diese Lehrkraft habe ich am Liebsten in Vertretungsstunden (190 haben abgestimmt): 

  1. Herr Tretter (49 Befragte, 26%) 
  2. Herr Baudin (9 Befragte, 5%) 
  3. Frau Schubert (6 Befragte, 3%) 

Ebenfalls 3. Platz: Frau Möbus (6 Befragte, 3%), Frau von Appen (6 Befragte, 3 %) 

 

Beste Lehrkraft in Fremdsprachen (192 haben abgestimmt): 

  1. Frau Kirschner (78 Befragte, 41%) 
  2. Frau Walcher (12 Befragte, 6%) 
  3. Frau Fladerer  (11 Befragte, 6%) 

Ebenfalls 3. Platz: Herr Lang (11 Befragte, 6%), Frau Möbus (11 Befragte, 6 %) 

 

Beste Lehrkraft im Fach Deutsch (194 haben abgestimmt): 

  1. Frau von Appen (78 Befragte, 41%) 
  2. Herr Baudin (48 Befragte, 25%) 
  3. Frau Kirschner  (13 Befragte, 7%) 

 

Schnellste Lehrkraft im Korrigieren von Schulaufgaben (186 haben abgestimmt): 

  1. Frau Kirschner (20 Befragte, 11%) 
  2. Herr Kerscher (ehemaliger Lehrer) (18 Befragte, 10%) 
  3. Frau von Appen (13 Befragte, 7%) 

 

Diese Lehrkraft wäre mein Telefonjoker für Wer wird Millionär? (186 haben abgestimmt): 

  1. Herr Baudin (39 Befragte, 21%) 
  2. Herr Tretter (19 Befragte, 10%) 
  3. Herr Kerscher (ehemaliger Lehrer) (14 Befragte, 8%) 

 

Lehrkraft mit den besten Sprüchen? (192 haben abgestimmt): 

  1. Herr Baudin (43 Befragte, 23%) 
  2. Herr Schuster (30 Befragte, 16%) 
  3. Herr Sedelmeier (10 Befragte, 5%) 

 

Beste Lehrkraft im Fach Mathematik? (193 haben abgestimmt): 

  1. Herr Sebald (26 Befragte, 14%) 
  2. Frau Schnaubelt (20 Befragte, 10%) 
  3. Herr Baumgartner (18 Befragte, 9%)